10. Juli 2010

Von La  Paz erreichen wir zügig den Titicacasee und die Grenze nach Peru. Der höchste beschiffbare See der Welt und die 6000er Gipfel ergeben ein tolles Bild. 

 

Die Menschen bearbeiten ihre Felder meist per Hand. Nur Esel helfen bei der Arbeit.

 

Auch Wäsche waschen ist hier echte Handarbeit.

 

Hiermit verleihen wir nochmals öffentlich das Bundesverdienstkreutz an Caro und Sebastian, die uns in Puno ein paar Tage besuchen kommen. Toll mal wieder Freunde von zu Hause treffen. Im sogenannten "Trici" gehts durch Juliaca, wo wir das evangelische Gemeindezentrum "Chacra de Dios"  besuchen. Auf den nächsten Pisco Sour!

 

En paar freundliche Kinder zeigen uns stolz ihre Bikes und mal wieder starten wir unseren "Europa ist nicht Amerika Erdkundeunterricht".

 

Cuzco wird auch als Kulturhauptstadt Südamerikas bezeichnet. Die Kirchen und Museen sind schon beeindruckend und einzigartig. Jedoch ziehen die großen Tourismusmengen leider auch einige Abzocker und Betrüger an. Hier versucht eigentlich jeder mit den Touristen ins Geschäft zu kommen, ob auf legaler oder illegaler Weise.

 

Anna fragt sich, wie die Inkas es geschafft haben, diese riesigen Steine anzufertigen, so dass sie eine fugenlose Wand bilden?

 

Von Cusco aus steuern wir Richtung Pazifikküste und müssen nochmal über die Anden klettern. Rund 600km reiht sich ein 4000er an den Anderen.

 

Wir begegnen wieder den hübschen Lamas, Alpakas und der trockene Hochgebirgslandschaft...

 

...während wir nach einer Abfahrt auf 2000 Meter Höhe wieder Bananen, Orangen oder wie hier Papayabäume antreffen.

 

Besonders in Peru sind wir "Gringos" eigentlich bei allem, was wir tun und machen ziemlich interessant.

 

Die Anden sind geschafft! Von 4300 gehts 100km hinunter nach Nasca (650 Hnm). Nasca selber ist grün, aber ringsherum erstreckt sich die Wüste. In die Wüste hat das Nascavolk aus unbekannten Gründen riesige Geoglyphen in den Boden gezeichnet.

 

Die Bilder sind nur vom Flugzeug oder von diesem Aussichtsturm zu erkennen. Wie haben die Nasca dies ca. 200 vor Christi fertig gebracht - und mit welcher Motivation?

 

Viele Jahre lang wurde der Friedhof von Chauchilla von Schatzsuchern geplündert, die den Ort vollständig zerstörten und all die Schätze, die seit Jahrhunderten in den Gräbern der Mumien lagen, raubten. Die Grabräuber lieβen lediglich die Leichen zurück, die noch heute in ihren über das ganze Gebiet verteilten Gräbern liegen. Zusätzlich zu den Schädeln und Knochen, können wir mehrere Jahrhunderte alte Gräber sehen, sowie die langen Haare der Mumien, Keramiken und andere Fragmente. Besonders für den Physiotheraeuten äußerst interessant.

 

Neben dem Amazonas und den Anden das dritte Landschftsbild in Peru: die Wüste. 

 

Das Finale in Südamerika: Lima mit rund 8 Millionen Einwohnern. Da sich die Bevölkerung aus den Bergen hier mehr Wohlstand erhofft, wächst die Stadt täglich. In Miraflores (Foto) ist alles auf modernstem Niveau. Ein ungewohntes Bild nach 9 Monaten Südamerika.

 

Im Zentrum Limas sind die kulturellen Highlights zu finden. Z.b. diese Public Viewing Leinwand ;-)

Hier gefällt es uns beser als in Miraflores und wir treffen auf Lot, mit der wir schon in Argentinien unterwegs waren. Gemeinsam testen wir ausgebieg ein Nationalgetränk - Pisco Sour.

GOEDE REIS LOT!!!

 

Von Lima werden wir nun also Südamerika Richtung Vancouver in Kanada verlassen. 9 Monate Südamerka waren für uns eine tolle und erlebnissreiche Zeit.  Wir haben unglaublich viele nette und hilfsbereite Menschen getroffen, von denen wir uns sicherlich einiges abgucken können. Zu den Menschen in Peru haben wir bis zu Ende ein schwieriges Verhältniss gehabt. Ständige "Gringo" rufe, Gelächter, fliegende Flaschen und Kartoffeln, Gespräche, die sich eigentlich nur ums Geld drehen können und viele Halsabschneider haben das Wohlfühlen immer wieder schwierig gemacht.

Jetzt freuen wir uns riesig auf eine neue Kultur und die Natur in Kanada, sowie der USA. Dass uns Thomas (Peters Vater) mit dem Fahrrad besuchen kommt, steigert die Vorfeude umso mehr.